Neubau der Christlichen Schule im Hegau Wettbewerbserfolg (Mehrfachbeauftragung Januar 2012)

Das Schul-Motto „Lerne lernen – lerne leben“ fasst zusammen, was Schule einen Lern- und Lebensraum sein lässt. Schule als Lernraum zeigt den Wunsch, Schule als lernende Organisation weiterzuentwickeln und Schülern gute Voraussetzungen für ihr lebenslanges Lernen mit auf den Weg zu geben. Schule als Lebensraum zu sehen bedeutet, den Schülern und SchülerInnen Erfahrungsräume innerhalb und außerhalb der Schule zu eröffnen, ihnen eigene Verantwortung für ihren Lernprozess zu übertragen und Freude am persönlichen Erfolg durch individuelle Leistung erlebbar zu machen.

 

Charakteristisch für den kompakten, zweigeschossigen Baukörper am Ortsrand von Hilzingen ist ein einfaches geometrisches Entwurfsprinzip. Klare Linien, ausgewogene Proportionen und gezielte Gebäudeeinschnitte lassen das Gebäude trotz der funktional notwendigen Kubatur maßstäblich wirken. Eine neue städtebauliche Raumkante entsteht.

 

Um so viel natürliches Tageslicht wie möglich ins Innere des Gebäudes zu leiten, wurden die Räume um einen zentral gelegenen, großflächig verglasten Innenhof angeordnet. Lichtdurchflutete Räume vermitteln Transparenz, Weite und Lebensfreude.

Die Großzügigkeit des Raumes, die vertikale Auflösung mittels Galerien und Lufträumen lässt vielseitige Blickbeziehungen entstehen. Große Terrassen ermöglichen überall den Austritt ins Freie. Durch Raumgestaltung und Materialität wird eine Atmosphäre geschaffen, die den pädagogischen Ansatz unterstreicht. Es entstehen Räume für Konzentration, Kommunikation und Kreativität.

Umbau und Erweiterung des Schulzentrums in Immenstadt

Das Schulzentrum in Immenstadt wurde 2008 um mehrere Klassen- und Fachklassenräume erweitert. Ein Satellit mit Verbindungssteg zum Bestandsgebäude wurde 2008 realisiert. Um eine großzügig gedeckte Freifläche im Erdgeschoss zu schaffen, wurde der pavillonartige Neubau mit mehreren Klassen- und Fachklassenräume aufgeständert. Die Fassadengestaltung und Auswahl der Materialien lassen den Bau leicht und filigran wirken. Der starre Sonnenschutz dient gleichzeitig als zweiter Rettungsweg aus den Unterrichtsräumen.

2011 wurde die bisher großzügig gedeckte Pausen- und Fahrradabstellfläche im Erdgeschoss ausgebaut. Weitere Unterrichtsräume wurden 2011 durch den Ausbau des Luftgeschosses geschaffen. Um die Leichtigkeit des Gebäudes zu erhalten, wurde das Sockelgeschoss deutlich abgesetzt. Variierende Rottöne schaffen ein auffallendes Farbenspiel in der Fassade und verleihen dem Gebäude ein neues Gesicht.

 

 

Ausführungszeitraum: BI 06/2008 bis 07/2009 BII 04/2011 bis 09/2011

Baukosten: ca. 2,68 Mio. EUR

Projektdetails:

Erweiterung Schulzentrum (Neubau): ca. 1.518 m²

Ausbau Luftgeschoss: ca. 726 m²

Literaturhaus Allgäu, Immenstadt im Allgäu

Brauerei, Reitschule, Theater – die Geschichte des Gebäudes, welches heute das Literaturhaus Allgäu beherbergt ist äußerst vielfältig. Umso herausfordernder war es für die Architekten von ALPSTEIN, das Gebäude in all seinen Facetten zu begreifen, bevor sie es zusammen mit dem Landesamt für Denkmalpflege umbauen konnten. Alte Mauern wurden freigelegt und in Kontrast zu glatten Betonwänden gesetzt. Die Spannung, die hierdurch entstand lässt den Besucher das Gebäude auf eine ganz neue Art und Weise erfahren ohne seine Geschichte zu vernachlässigen.

 

MVZ Oberstdorf in Kempten

Oberstdorfer Facharztkompetenz in Kempten

 

ALPSTEIN betreute die Neugestaltung von vier Facharztpraxen. Es entstand eine Dependance des auf Sport- und Unfallchirurgie und Orthopädie spezialisierten MVZ in Oberstdorf.

 

Alpsee Coaster

An den Hängen der Nagelfluhkette entstand unter der Planung von Alpstein Deutschlands längste Allwetter-Rodelbahn mit 2.800 Metern. Die auf Schienen geführten Rodel können bei Regen oder Schneefall mit einer Plexiglashaube wetterfest gemacht werden. 

ALPSTEIN baute außerdem den neuen Sessellift, die Walzengarage und kümmerte sich um die Neu- und Umbauten der beiden gastronomischen Betriebe der Alpsee-Bergwelt.

 

Schattenberg Skistadion Oberstdorf

Ein neues Stadion für unsere Adler

 

Anlässlich der nordischen Ski-WM 2005 wurde der gesamte Stadionbereich des Schattenberg Skistadions in Oberstdorf neu gestaltet. Hierzu gehörten z. B. die Tribünenanlagen und die Fankurve. Mehr als 30.000 Zuschauer können hier unseren Adlern jedes Jahr beim Vierschanzenspringen zujubeln – Ziiieeehhh!!!!